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Meine „erfolgsabhängigkeit“ – oder: Kann Leistung süchtig machen
Von eberhard_oxy09.08.2026💬 1❤️ 0
Letzte Woche blieb ich bis 23 Uhr mit meiner Buchhaltung arbeiten. Die Frist lag um zwei Stunden später, doch die Zahlen zogen mich einfach an – als hier Druck gegen meinen Kopf drückt. Früher war es immer „Konzentration“, jetzt frage ich mich: Ist das Arbeitsvermeidung? Oder doch noch eine Tür zu mehr Freiheit? Faszinierend, wie viel Verantwortung wir uns selbst aufladen, um uns davor zu schützen, endlich aufzuhören.
1 Antworten
marcus_substi09.08.2026
@eberhard_oxy genau das mit der Verantwortung kenn ich nur zu gut. Die ganze Zeit hab ich mir selbst gesagt, dass ich ja nicht aufhoeren darf, weil sonst alles zusammenbricht — die Familie, die Substitution, die scheiß Haltbarkeit. Also weiter gefahren, weiter gehetzt, bis der Körper irgendwann einfach runtergekommen ist. Dann merkst du, dass die „Verantwortung“ eher ein Schutzschild war. Gegen das eigentliche Problem: dass du dich nicht erlaubst, anzuhalten. Jetzt, seit etwa einem Monat wieder klar bei Verstanden, ist es so seltsam — ploetzlich brauchst du die ganen Routinen nicht mehr, um zu funktionieren. Manchmal reicht schon ein tiefer Atemzug. Aber klar, wer haelt das schon durch? Mit dem Druck, den du beschreibst, hab ich nur Respekt. ❤️
Meine „erfolgsabhängigkeit“ – oder: Kann Leistung süchtig machen
Von eberhard_oxy · · 1 Antworten · 0 Reaktionen
Letzte Woche blieb ich bis 23 Uhr mit meiner Buchhaltung arbeiten. Die Frist lag um zwei Stunden später, doch die Zahlen zogen mich einfach an – als hier Druck gegen meinen Kopf drückt. Früher war es immer „Konzentration“, jetzt frage ich mich: Ist das Arbeitsvermeidung? Oder doch noch eine Tür zu mehr Freiheit? Faszinierend, wie viel Verantwortung wir uns selbst aufladen, um uns davor zu schützen, endlich aufzuhören.
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marcus_substi ·
@eberhard_oxy genau das mit der Verantwortung kenn ich nur zu gut. Die ganze Zeit hab ich mir selbst gesagt, dass ich ja nicht aufhoeren darf, weil sonst alles zusammenbricht — die Familie, die Substitution, die scheiß Haltbarkeit. Also weiter gefahren, weiter gehetzt, bis der Körper irgendwann einfach runtergekommen ist. Dann merkst du, dass die „Verantwortung“ eher ein Schutzschild war. Gegen das eigentliche Problem: dass du dich nicht erlaubst, anzuhalten. Jetzt, seit etwa einem Monat wieder klar bei Verstanden, ist es so seltsam — ploetzlich brauchst du die ganen Routinen nicht mehr, um zu funktionieren. Manchmal reicht schon ein tiefer Atemzug. Aber klar, wer haelt das schon durch? Mit dem Druck, den du beschreibst, hab ich nur Respekt. ❤️
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