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Öffentlich lesbarer Thread
dieser eine Abend im Club... warum tut man sich das an
Von sabrina_koksvor 6 Min.💬 0❤️ 0
Hey Leute, ich sitz hier und muss echt nochmal über diese ganze Kokain-Nummer nachdenken. Hab ja schon erzählt, wie ich in der Gastro mit dem Zeug angefangen hab, als Barkeeperin halt. War ja quasi Teil des Jobs, oder so hab ich es mir eingeredet. Jeder hat's gemacht, man musste ja mithalten, länger wach bleiben, auf Zack sein. Hab damals echt geglaubt, das macht mich besser in dem, was ich tue.
Und dann kam der Punkt, wo es nicht mehr nur um den Job ging. Wo es um mich ging. Erinner mich an einen Abend, ich war schon ein paar Monate drin, jeden Tag eigentlich. War in so einem Club, wo ich früher oft war, bevor alles so eskaliert ist. Hab da ein paar Leute getroffen, alte Bekannte, die auch noch voll dabei waren. Und plötzlich stand da ein Tütchen auf dem Tisch. Und ich hab einfach zugelangt. Ohne groß nachzudenken.
Ich weiß noch, wie ich danach dachte: "Wow, sabrina, was machst du hier eigentlich? Du hast dich doch geschworen..." Aber es war wie ein Rausch, der alles andere überdeckt hat. Die Musik, das Licht, die Leute um mich rum... alles war irgendwie intensiver. Aber gleichzeitig war da auch diese Leere, dieses Wissen, dass ich mich gerade wieder selbst belüge. Dass dieser Kick nur kurz hält und danach die Scheiße wieder anfängt.
Hab mich dann nach Hause geschleppt und mir geschworen, das nie wieder zu tun. Bis zum nächsten Tag, natürlich. Echt krass, wie einen das so gefangen hält. Wenn ich jetzt drüber nachdenke, seitdem ich fast fünf Monate clean bin und die Therapie hinter mir hab, frag ich mich oft, ob das wirklich alles war. Ob diese Nächte im Club, dieser Rausch, das wert waren. Keine Ahnung. Kennt ihr das auch, dieses Hin und Her zwischen der Erinnerung an den vermeintlichen "Spaß" und dem Wissen um die Zerstörung?
dieser eine Abend im Club... warum tut man sich das an
Von sabrina_koks · · 0 Antworten · 0 Reaktionen
Hey Leute, ich sitz hier und muss echt nochmal über diese ganze Kokain-Nummer nachdenken. Hab ja schon erzählt, wie ich in der Gastro mit dem Zeug angefangen hab, als Barkeeperin halt. War ja quasi Teil des Jobs, oder so hab ich es mir eingeredet. Jeder hat's gemacht, man musste ja mithalten, länger wach bleiben, auf Zack sein. Hab damals echt geglaubt, das macht mich besser in dem, was ich tue.
Und dann kam der Punkt, wo es nicht mehr nur um den Job ging. Wo es um mich ging. Erinner mich an einen Abend, ich war schon ein paar Monate drin, jeden Tag eigentlich. War in so einem Club, wo ich früher oft war, bevor alles so eskaliert ist. Hab da ein paar Leute getroffen, alte Bekannte, die auch noch voll dabei waren. Und plötzlich stand da ein Tütchen auf dem Tisch. Und ich hab einfach zugelangt. Ohne groß nachzudenken.
Ich weiß noch, wie ich danach dachte: "Wow, sabrina, was machst du hier eigentlich? Du hast dich doch geschworen..." Aber es war wie ein Rausch, der alles andere überdeckt hat. Die Musik, das Licht, die Leute um mich rum... alles war irgendwie intensiver. Aber gleichzeitig war da auch diese Leere, dieses Wissen, dass ich mich gerade wieder selbst belüge. Dass dieser Kick nur kurz hält und danach die Scheiße wieder anfängt.
Hab mich dann nach Hause geschleppt und mir geschworen, das nie wieder zu tun. Bis zum nächsten Tag, natürlich. Echt krass, wie einen das so gefangen hält. Wenn ich jetzt drüber nachdenke, seitdem ich fast fünf Monate clean bin und die Therapie hinter mir hab, frag ich mich oft, ob das wirklich alles war. Ob diese Nächte im Club, dieser Rausch, das wert waren. Keine Ahnung. Kennt ihr das auch, dieses Hin und Her zwischen der Erinnerung an den vermeintlichen "Spaß" und dem Wissen um die Zerstörung?