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Wie fühlt sich das erste Wochenende ohne Opiate an

kurz bevor ich ins bett falle: Also, ich sitz hier an meinem Küchentisch, die Sonne brennt schon ein bisschen durch das Fenster und ich dachte, ich muss euch einfach mal erzählen, wie das hier nach 31 Tagen trocken wirklich ankommt. Die ersten vier Tage waren ein Auf und Ab – wie ein alter Film, den ich immer wieder neu anfangen musste, nur dass die Szenen jetzt ohne das „Glas‑Feeling“ laufen. Ich habe das Gefühl, dass mein ganzer Körper nach dem alten Trocken‑Ritual noch auf die Uhr tickt, als würde er noch nach dem nächsten Schuss fragen. Gestern war das erste richtige Wochenende ohne Opiate. Ich hab mir einen kleinen Spaziergang durch den Tiergarten gegönnt, mit meiner alten Kamera in der Hand – das war früher ja fast schon ein Ritual nach dem Drink, nur jetzt ist es einfach nur das Geräusch von den Enten, das mich ein bisschen beruhigt. Und dann, mitten im Grünen, kam plötzlich die Erinnerung an die Zeit zurück, als ich noch am Redaktionsschreibtisch saß, das Glas immer halb voll, und das Ergebnis meiner Arbeit immer in einem verschwommenen Nebel lag. War das alles nur ein Filter, den ich mir selbst gebaut habe? Jetzt, am Samstag, frage ich mich: Wie lange noch darf ich dieses „neue Normal“ aushalten, bevor mich das alte Muster wieder einholt? Und wie geht ihr mit solchen Momenten um, wenn das Leben plötzlich wieder ganz klar und doch irgendwie leer erscheint? Ich brauch einfach ein bisschen Input, vielleicht ein paar Tipps, wie ihr eure Wochenenden gestaltet, wenn das Verlangen nicht mehr im Hintergrund schnurrt. Danke, wenn ihr eure Gedanken teilt. 🙏
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