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Öffentlich lesbarer Thread
Wenn das Adrenalin nach dem Job plötzlich „Koks‑Kick“ heißt…
Von sabrina_koksvor 16 Std.💬 0❤️ 1
Ich sitz gerade auf meinem Balkon, die Sonne geht schon ein bisschen runter und ich hör das leise Summen der Straße unten. Heute war wieder so ein typischer Freitag im Restaurant, das ich jetzt als Bar‑Managerin leite. Die Gäste waren laut, das Team war gestresst und ich hatte wieder das Gefühl, dass mein Herz wie ein Tambourin schlägt, sobald die Küche wieder voll in die Gänge kommt.
Früher hätte ich mir das sofort mit einem schnellen Schluck Koks erledigt – das hat immer sofort das „Durchziehen“ ausgeschaltet, das Gefühl, dass ich alles unter Kontrolle habe. Jetzt, nach 151 Tagen clean, merke ich, dass ich mich oft mit anderen „Funktionsdrogen“ behelfe. Heute war das ein kurzer Nikotin‑Zug, dann ein paar tiefe Atemzüge, fast so, als würde ich versuchen, die innnere Unruhe zu ersticken. Ich frage mich: Wie oft nutzt ihr unbewusst solche Mini‑Drogen, um den Alltagsstress zu managen, ohne dass es sofort als Sucht erkennbar ist?
Ich hab das ja schonmal hier angesprochen, als ich über das “Durchziehen” im Job geschrieben hab, aber jetzt geht’s mir mehr um das ständige Hoch‑und‑Runter nach der Schicht. Manchmal fühle ich mich wie auf einem Bungee‑Springer, der immer wieder losgelassen wird – nur dass das Seil jetzt aus Koffein, Zucker oder dem Wunsch nach „einfach mal nichts zu fühlen“ besteht.
Habt ihr ähnliche Momente, wo ihr plötzlich merkt, dass ihr etwas „kleines“ konsumiert, nur um den Tag zu überstehen? Und wenn ja, wie schafft ihr es, da bewusst auszubrechen, bevor es wieder zu einer Gewohnheit wird? Ich will echt verstehen, ob das nur bei mir das ist oder ob das im ganzen Team so ein stilles Muster ist. Danke. 🙏
Wenn das Adrenalin nach dem Job plötzlich „Koks‑Kick“ heißt…
Von sabrina_koks · · 0 Antworten · 1 Reaktionen
Ich sitz gerade auf meinem Balkon, die Sonne geht schon ein bisschen runter und ich hör das leise Summen der Straße unten. Heute war wieder so ein typischer Freitag im Restaurant, das ich jetzt als Bar‑Managerin leite. Die Gäste waren laut, das Team war gestresst und ich hatte wieder das Gefühl, dass mein Herz wie ein Tambourin schlägt, sobald die Küche wieder voll in die Gänge kommt.
Früher hätte ich mir das sofort mit einem schnellen Schluck Koks erledigt – das hat immer sofort das „Durchziehen“ ausgeschaltet, das Gefühl, dass ich alles unter Kontrolle habe. Jetzt, nach 151 Tagen clean, merke ich, dass ich mich oft mit anderen „Funktionsdrogen“ behelfe. Heute war das ein kurzer Nikotin‑Zug, dann ein paar tiefe Atemzüge, fast so, als würde ich versuchen, die innnere Unruhe zu ersticken. Ich frage mich: Wie oft nutzt ihr unbewusst solche Mini‑Drogen, um den Alltagsstress zu managen, ohne dass es sofort als Sucht erkennbar ist?
Ich hab das ja schonmal hier angesprochen, als ich über das “Durchziehen” im Job geschrieben hab, aber jetzt geht’s mir mehr um das ständige Hoch‑und‑Runter nach der Schicht. Manchmal fühle ich mich wie auf einem Bungee‑Springer, der immer wieder losgelassen wird – nur dass das Seil jetzt aus Koffein, Zucker oder dem Wunsch nach „einfach mal nichts zu fühlen“ besteht.
Habt ihr ähnliche Momente, wo ihr plötzlich merkt, dass ihr etwas „kleines“ konsumiert, nur um den Tag zu überstehen? Und wenn ja, wie schafft ihr es, da bewusst auszubrechen, bevor es wieder zu einer Gewohnheit wird? Ich will echt verstehen, ob das nur bei mir das ist oder ob das im ganzen Team so ein stilles Muster ist. Danke. 🙏