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Öffentlich lesbarer Thread

Mein Herz zerrt jedes Mal, wenn mein Sohn wieder kiffen will – wie halte ich mich selbst

Ich sitz hier am Donnerstagmittag, das Licht fallt schräg durch das Kuchenfenster und das Summen vom Kuhlschrank erinnert mich daran, dass das Haus seit dem Tod von meinem Mann immer stiller geworden ist. Letztes Jahr hat er uns mit einer Fentanyl‑Überdosis genommen – ein Moment, den ich nie wieder loslassen kann. Er war lange substituiert, doch ein Jobverlust, ein Ruckfall und das spate Naloxon haben alles zerbrochen. Ich hab das Gefühl, dass ich immer noch um die Leere kämpfe, während mein 25‑jähriger Sohn immer öfter die Joints raushaut. Ich hab ihm gesagt, dass ich Angst hab, dass er irgendwann genauso endet wie sein Vater, aber jedes Mal, wenn ich das anspreche, rollt er nur mit den Augen und sagt „ich brauch das zum Entspannen, das ist nur Gras, tbh“. Und ich stehe da, mit diesem schweren Herzen, das nicht mehr weiß, wo es hin soll. Die Schuldgefuuhle nciht zu kennen, ob ich zu streng bin, oder ob ich ihm die Freiheit rauben soll, nimm ich kaum wahr. Ich habe schon versucht, mit ihm uber Therapie zu reden, aber er blockt das total. Ich fuhl mich so hilflos, weil ich selbst keinen Clean‑Counter hab, und ich sehe mich immer wieder in diesem endlosen Kreis aus Sorge und Ohnmacht. Hat jemand von euch ahnliche Erfahrungen gehabt, wo das Kind trotz aller Bemuhungen immer wieder zu den Drogen greift und man sich trotzdem nicht losreißen kann? Wie schafft ihr es, euch selbst nicht zu verlieren, während ihr versucht, euren Kindern zu helfen? Ich bin echt am Ende meiner Kräfte und könnte jetzt jede Idee gebrauchen, die mir ein bisschen Halt gibt. 🙏
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