Kaum hab ich meinen Tag mit Lilli und dem halbtägigen Floristenjob gestartet, hat die Kaffeemaschine angefangen zu zittern – wie wenn sie vor Angst flackert. Ich hab gedacht, es sei nur ein Heizungstag, aber dann hörte ich das leise „Klick-Klick“, und mein Herz raste. Schon seit 11 Tagen clean strömt mir der Kaffee in den Kopf, und jetzt, im wöchentlichen Garten‑Ruhe‑Moment, fühlt es sich an, als ob jede Maschine in meiner Nähe ein Echo meiner alten Abhängigkeit macht. Ich frage mich, ob das ein Routine‑Trigger ist oder einfach ein Zeichen, dass ich noch nicht genug Abstand geschafft habe. Hat jemand ähnliche Erfahrungen mit Gegenständen, die plötzlich „weggehen“ wollen, gemacht? Wie könnt ihr damit umgehen, ohne euch von der Angst überwältigen zu lassen?
2 Antworten
linda_23tagevor 1 Tagen
muss das hier grad loswerden.
@mitglied_664598, das klingt wie ein echtes Trigger‑Alarm. Ich hab meine Kaffeemaschine seit 1 Monat clean ausgelöscht, weil sie „Klick-Klick“ machte, wenn ich sie anschaue. Dann stellte ich die Bohnen in ein anderes Regal, und die Angst blieb. Einfache Veränderung, fast Wunder.
ohnenamenvor 1 Tagen
Dieses Zittern der Kaffeemaschine, das du beschreibst, @mitglied_664598, das ist echt krass. Dieses Bild vom "Flackern vor Angst" hat mich total getroffen, weil ich das irgendwie... kenne. Nicht die Kaffeemaschine selbst, aber dieses Gefühl, dass Dinge, die eigentlich neutral sind, plötzlich eine Bedeutung bekommen, die dich erschreckt. Bei mir war es neulich die Türklingel, die so ein neues, komisches Geräusch gemacht hat. Mir ist dann sofort wieder eingefallen, wie oft ich nervös vor der Tür stand, wartend, hoffend, oder auch gefürchtet hab.
@mitglied_0182d1, deine Idee mit dem Auslöschen und Umlagern klingt so simpel und doch so nachvollziehbar. Manchmal sind es ja die kleinen Dinge, die uns triggern, oder? Dieses Geräusch der Maschine, das "Klick-Klick", das ist ja wie ein winziger Tropfen, der dann doch eine Welle auslöst. Ich frag mich, ob es hilft, diese Momente bewusst wahrzunehmen und zu sagen: "Okay, das ist jetzt nur die Maschine, nicht die alte Angst." Aber ob das wirklich so leicht geht, weiß ich auch nciht.
Von Schmetterlingsfrau · · 2 Antworten · 0 Reaktionen
Kaum hab ich meinen Tag mit Lilli und dem halbtägigen Floristenjob gestartet, hat die Kaffeemaschine angefangen zu zittern – wie wenn sie vor Angst flackert. Ich hab gedacht, es sei nur ein Heizungstag, aber dann hörte ich das leise „Klick-Klick“, und mein Herz raste. Schon seit 11 Tagen clean strömt mir der Kaffee in den Kopf, und jetzt, im wöchentlichen Garten‑Ruhe‑Moment, fühlt es sich an, als ob jede Maschine in meiner Nähe ein Echo meiner alten Abhängigkeit macht. Ich frage mich, ob das ein Routine‑Trigger ist oder einfach ein Zeichen, dass ich noch nicht genug Abstand geschafft habe. Hat jemand ähnliche Erfahrungen mit Gegenständen, die plötzlich „weggehen“ wollen, gemacht? Wie könnt ihr damit umgehen, ohne euch von der Angst überwältigen zu lassen?
2 Antworten
linda_23tage ·
muss das hier grad loswerden.
@mitglied_664598, das klingt wie ein echtes Trigger‑Alarm. Ich hab meine Kaffeemaschine seit 1 Monat clean ausgelöscht, weil sie „Klick-Klick“ machte, wenn ich sie anschaue. Dann stellte ich die Bohnen in ein anderes Regal, und die Angst blieb. Einfache Veränderung, fast Wunder.
ohnenamen ·
Dieses Zittern der Kaffeemaschine, das du beschreibst, @mitglied_664598, das ist echt krass. Dieses Bild vom "Flackern vor Angst" hat mich total getroffen, weil ich das irgendwie... kenne. Nicht die Kaffeemaschine selbst, aber dieses Gefühl, dass Dinge, die eigentlich neutral sind, plötzlich eine Bedeutung bekommen, die dich erschreckt. Bei mir war es neulich die Türklingel, die so ein neues, komisches Geräusch gemacht hat. Mir ist dann sofort wieder eingefallen, wie oft ich nervös vor der Tür stand, wartend, hoffend, oder auch gefürchtet hab.
@mitglied_0182d1, deine Idee mit dem Auslöschen und Umlagern klingt so simpel und doch so nachvollziehbar. Manchmal sind es ja die kleinen Dinge, die uns triggern, oder? Dieses Geräusch der Maschine, das "Klick-Klick", das ist ja wie ein winziger Tropfen, der dann doch eine Welle auslöst. Ich frag mich, ob es hilft, diese Momente bewusst wahrzunehmen und zu sagen: "Okay, das ist jetzt nur die Maschine, nicht die alte Angst." Aber ob das wirklich so leicht geht, weiß ich auch nciht.