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Öffentlich lesbarer Thread
Wie sag ich endlich Nein zu seinem Drama, ohne mich als Monster zu fühlen
Von Lauravor 1 Tagen💬 0❤️ 0
Ich sitz gerade am Küchentisch, die Sonne schickt ein bisschen Frühlingslicht durch das Fenster und ich hab das Gefühl, dass mein Kopf immer noch im Nebel vom letzten Streit liegt. Vor vier Jahren hab ich mich von meinem kokainsüchtigen Ex getrennt – das war das Letzte, was ich noch ertragen konnte, und seitdem kämpfe ich jeden Tag mit dem Schuldgefühl, immer noch für ihn da sein zu müssen, obwohl er nix mehr will.
Wie ich letztens in meinem Post “Hab grad echt gedacht, ich fall vom Glauben ab…” geschrieben hab, war ich total überfordert, weil er plötzlich wieder anrief und meinte, er bräuchte “nur kurz meine Hand” – und ich habe wieder zugestimmt, obwohl ich eigentlich schon einen vollen Tag mit den Kids geplant hatte. Und jetzt kommt das immer wieder, jedes Mal ein bisschen lauter, bis ich merk, dass ich mich selbst verliere.
Ich weiß ja, dass ich meine Grenzen setzen muss, aber jedes Mal, wenn ich „Nein“ sage, fühlt es sich an, als würd ich ihm das Herz ausreißen. Meine Mutter sagt immer, ich soll mich nicht verbiegen, aber ich hab Angst, dass ich dann als kalt oder egoistisch rüberkomme. Und dann ist da noch die Stimme in meinem Kopf, die flüstert: „Vielleicht hättest du ja doch etwas tun können, wenn du nur ein bisschen nachgiebiger wärst.“
Habt ihr Tipps, wie ihr das „Nein“ sagen könnt, ohne euch danach zu hassen? Wie schafft ihr es, die Schuld aus eurem Körper zu schieben, wenn ihr einfach nur euer eigenes Leben wieder in den Griff kriegt? Ich brauch dringend einen Anker, sonst zieh ich mich immer weiter zurück und das ist ja auch kein Gewinn für meine Kinder. 🙏
(PS: Wenn ihr ähnliche Situationen habt, würde ich gern hören, wie ihr das geklärt habt – vielleicht hilft mir das ja, endlich die Stimme zu finden, die sagt: „Genug ist genug.“)
Wie sag ich endlich Nein zu seinem Drama, ohne mich als Monster zu fühlen
Von Laura · · 0 Antworten · 0 Reaktionen
Ich sitz gerade am Küchentisch, die Sonne schickt ein bisschen Frühlingslicht durch das Fenster und ich hab das Gefühl, dass mein Kopf immer noch im Nebel vom letzten Streit liegt. Vor vier Jahren hab ich mich von meinem kokainsüchtigen Ex getrennt – das war das Letzte, was ich noch ertragen konnte, und seitdem kämpfe ich jeden Tag mit dem Schuldgefühl, immer noch für ihn da sein zu müssen, obwohl er nix mehr will.
Wie ich letztens in meinem Post “Hab grad echt gedacht, ich fall vom Glauben ab…” geschrieben hab, war ich total überfordert, weil er plötzlich wieder anrief und meinte, er bräuchte “nur kurz meine Hand” – und ich habe wieder zugestimmt, obwohl ich eigentlich schon einen vollen Tag mit den Kids geplant hatte. Und jetzt kommt das immer wieder, jedes Mal ein bisschen lauter, bis ich merk, dass ich mich selbst verliere.
Ich weiß ja, dass ich meine Grenzen setzen muss, aber jedes Mal, wenn ich „Nein“ sage, fühlt es sich an, als würd ich ihm das Herz ausreißen. Meine Mutter sagt immer, ich soll mich nicht verbiegen, aber ich hab Angst, dass ich dann als kalt oder egoistisch rüberkomme. Und dann ist da noch die Stimme in meinem Kopf, die flüstert: „Vielleicht hättest du ja doch etwas tun können, wenn du nur ein bisschen nachgiebiger wärst.“
Habt ihr Tipps, wie ihr das „Nein“ sagen könnt, ohne euch danach zu hassen? Wie schafft ihr es, die Schuld aus eurem Körper zu schieben, wenn ihr einfach nur euer eigenes Leben wieder in den Griff kriegt? Ich brauch dringend einen Anker, sonst zieh ich mich immer weiter zurück und das ist ja auch kein Gewinn für meine Kinder. 🙏
(PS: Wenn ihr ähnliche Situationen habt, würde ich gern hören, wie ihr das geklärt habt – vielleicht hilft mir das ja, endlich die Stimme zu finden, die sagt: „Genug ist genug.“)