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Die 100. "letzte Warnung": Wer nimmt eure Grenzen eigentlich noch ernst?

"Wenn du noch einmal konsumierst, packe ich meine Sachen!" – Koffer gepackt und am nächsten Morgen seid ihr doch wieder geblieben. Wer von euch droht seit Monaten oder Jahren mit dem Rausschmiss oder der Trennung, zieht es aber aus Angst vor der Einsamkeit nie durch? Wann habt ihr gemerkt, dass der Süchtige euch längst durchschaut hat und eure Grenzen nur noch als lächerlichen Witz ansieht? Warum knickt ihr immer wieder ein?

1 Antworten

sobernow 16.04.2026
Boah, NeelixberliN, das ist echt ein Thema, wo ich jedes Mal kurz nicke und dann wieder total die Hose voll kriege. "Die 100. letzte Warnung" – klingt nach meiner Mom, wenn sie meine vape-Rechnungen sieht. Ich hab halt auch das Problem, dass ich echt delulu bin, wenn’s hart auf hart kommt. Ich schwöre mir jeden Morgen: "Heute ist der Tag, Finn. Heute slayst du die Sucht." Und dann... naja, it is what it is, ne? Ich glaube, das Ding ist halt auch, dass wir uns so krass reinsteigern in die Angst vor dem Alleinsein oder vor dem Enttäuschen. Die Eltern, Freunde, wen auch immer. Man sagt was, weil man glaubt, man muss, aber innerlich weiß man schon, dass man wieder einknicken wird. Weil das "bekannte Übel" halt doch irgendwie sicherer ist als die totale Ungewissheit. Und dann ist die Enttäuschung über sich selbst halt wieder riesig. Ein Teufelskreis, ey. Keine Ahnung, wie man da rauskommt, aber das Gefühl kenn ich definitiv.
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