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Öffentlich lesbarer Thread
Warum ich nach dem ersten Jahr plötzlich wieder zu viel esse
Von ohnenamenvor 2 Tagen💬 0❤️ 0
Ich bin jetzt seit ungefähr einem Jahr clean – 385 Tage, wenn ich genau zahle – und eigentlich lauft vieles ganz gut im Studium und bei der Therapie. Trotzdem hat mich das Wochenende total aus der Bahn geworfen. Am Samstag war ich bei einer Grillparty, das Wetter war super und plotzlich stand da das ganze Buffet: Pommes, Bratwurst, Salate, aber auch das süße Karamell-Dessert, dass ich früher immer heimlich gegessen habe, wenn ich Stress hatte. Ich dachte mir, ein Stuck ist ja harmlos, tbh, und dann war ich plötzlich in diesem Loop, wo ich immer mehr nahm. Ich fühlte mich danach total fertig, das gleiche Gefühl wie früher, wenn ich nach einem heftigen Drogenrausch das leere Glas hielt – nur dass es jetzt ein voller Teller war.
Ich frage mich jetzt, ob das ein Echo von meinem alten Laster ist oder ob das einfach nur die alte Bindungsangst ist, die sich in Essen ausdrückt. Irgendwie klingt das voll nach Selbstsabotage, aber ich kann nicht mal klar benennen, wann der Punkt kommt, an dem ich „genug“ sage. Ich habe das schon in meinem letzten Post über das Pep‑Verlangen erwahnt, aber das war eher das Rauchen, nicht das Essen.
Habt ihr ähnliche Momente, wo ein altes Muster plotzlich in einem völlig anderen Kontext auftaucht? Wie geht ihr damit um, ohne dass ihr euch danach noch schlechter fühlt? Ich wurde gern eure Erfahrungen horen und vielleicht ein paar Tipps bekommen, wie man den inneren Kritiker zum Schweigen bringt. Danke für eure Antworten ❤️
Warum ich nach dem ersten Jahr plötzlich wieder zu viel esse
Von ohnenamen · · 0 Antworten · 0 Reaktionen
Ich bin jetzt seit ungefähr einem Jahr clean – 385 Tage, wenn ich genau zahle – und eigentlich lauft vieles ganz gut im Studium und bei der Therapie. Trotzdem hat mich das Wochenende total aus der Bahn geworfen. Am Samstag war ich bei einer Grillparty, das Wetter war super und plotzlich stand da das ganze Buffet: Pommes, Bratwurst, Salate, aber auch das süße Karamell-Dessert, dass ich früher immer heimlich gegessen habe, wenn ich Stress hatte. Ich dachte mir, ein Stuck ist ja harmlos, tbh, und dann war ich plötzlich in diesem Loop, wo ich immer mehr nahm. Ich fühlte mich danach total fertig, das gleiche Gefühl wie früher, wenn ich nach einem heftigen Drogenrausch das leere Glas hielt – nur dass es jetzt ein voller Teller war.
Ich frage mich jetzt, ob das ein Echo von meinem alten Laster ist oder ob das einfach nur die alte Bindungsangst ist, die sich in Essen ausdrückt. Irgendwie klingt das voll nach Selbstsabotage, aber ich kann nicht mal klar benennen, wann der Punkt kommt, an dem ich „genug“ sage. Ich habe das schon in meinem letzten Post über das Pep‑Verlangen erwahnt, aber das war eher das Rauchen, nicht das Essen.
Habt ihr ähnliche Momente, wo ein altes Muster plotzlich in einem völlig anderen Kontext auftaucht? Wie geht ihr damit um, ohne dass ihr euch danach noch schlechter fühlt? Ich wurde gern eure Erfahrungen horen und vielleicht ein paar Tipps bekommen, wie man den inneren Kritiker zum Schweigen bringt. Danke für eure Antworten ❤️