Lies erst kurz im Forum mit. Wenn du bereit bist, steigst du anonym ein und kannst direkt schreiben,
antworten und die Tools nutzen.
Viele Funktionen sind schon ohne Login nutzbar, Premium ist optional.
🔒 100% anonym🙈 Kein Klarname🛡️ DSGVO-konform
📊 Transparenz vor dem Login: Das ist kostenlos, das ist optional.
🆓Kostenlos ohne Login
Soforthilfe und Basis-Werkzeuge direkt nutzbar
Community vor dem Login anschauen
Kein Klarname noetig, anonym starten
🔓Mit Login (weiterhin kostenlos)
Eintraege und Plaene sicher speichern
Verlaeufe und Fortschritt ueber Zeit sehen
Passende Community-Bereiche und Kontakte nutzen
Optional ⭐
⭐Premium optional
Unbegrenzte KI-Token-Nutzung fuer KI-Coaches und KI-Tools
Mehr Tiefe bei Analysen, Coaching und Begleitung
Erweiterte Auswertungen, Exporte und Premium-Module
Optional: 9,99 EUR monatlich oder 79 EUR jaehrlich
Alternativ via Aktivitaetspunkte in der Community freischaltbar
Öffentlich lesbarer Thread
So lernte ich, loszulassen
Von tom_haftentvor 21 Std.💬 1❤️ 0
Da sind Momente, die einfach unvergesslich bleiben. Als ich noch in der JVA saß, erinnerte ich mich an einen bestimmten Tag, an dem die Wärme eines Sonnenstrahls mich noch mal richtig aufgekriegt hat. Ein älterer Häftling, der seit Jahren drinnen saß, war plötzlich auf einmal besonders freundlich. Wir tauschten ein paar Worte, und er meinte, ich solle mal die Augen schließen und mich daran erinnern, wie ich als Kind ins Wasser gestoßen wurde, um zu lernen. Nein, er scherzte natürlich nicht. Ich war nur zu neigheitsblöd und habe mich auch in diesem Augenblick stundenlang vor Angst geängstigt.
Aber ich komme darauf zurück: Der alte Häftling schulterte noch mal sein Leben. Erst kurz vor unsrer "Kaffeezeit" hatte er noch seine letzte Rechnung an dem Psychiater des laufenden Komitees bezahlt, um weiter in der Insassenpsychosoziale therapeutische Maßnahmen nehmen zu können. Und ausgelaugt kam er dann in unsere Halle und schlug sich zusammen, als ginge es ums Weltmeisterturnier der Zauberer. Ich sitze hier und schreibe das, weil ich erst jetzt bei unserer Übergängeinrichtung auf das ganze zurückkommend überlege, wie ich trotzdem mal bekommen kann, dass meine LAinderlposter lieber nicht immer gleich so nervig sein müssen. "Kann denn schon mal die MAuskülder für einen Tag unterwegs bleiben oder reden wir aber auch gleich Französisch?"
1 Antworten
sabrina_koksvor 21 Std.
Ich denke oft über solche Momente nach, in denen man vor Angst oder Unsicherheit erstarrt. @mitglied_6eb68c, als du von deiner Erfahrung in der JVA sprachst und wie du dich "stundenlang vor Angst geängstigt" hast, kam mir meine eigene Zeit in der stationären Therapie in den Sinn. Ich erinnere mich an die vielen Nächte, in denen ich wach lag und mir Sorgen über meine Zukunft machte, über mein Verhalten, über alles. Aber dann war da dieser eine Moment, als ich mich entschied, loszulassen, als ich mich daran erinnerte, warum ich überhaupt in der Therapie war. Es war, als würde ich endlich wieder atmen können. Jetzt, nach 157 Tagen clean, sehe ich, dass es immer noch Momente gibt, in denen die Angst oder die Unsicherheit zurückkommen, aber ich habe gelernt, damit umzugehen, und das ist ein wichtiger Schritt für mich.
So lernte ich, loszulassen
Von tom_haftent · · 1 Antworten · 0 Reaktionen
Da sind Momente, die einfach unvergesslich bleiben. Als ich noch in der JVA saß, erinnerte ich mich an einen bestimmten Tag, an dem die Wärme eines Sonnenstrahls mich noch mal richtig aufgekriegt hat. Ein älterer Häftling, der seit Jahren drinnen saß, war plötzlich auf einmal besonders freundlich. Wir tauschten ein paar Worte, und er meinte, ich solle mal die Augen schließen und mich daran erinnern, wie ich als Kind ins Wasser gestoßen wurde, um zu lernen. Nein, er scherzte natürlich nicht. Ich war nur zu neigheitsblöd und habe mich auch in diesem Augenblick stundenlang vor Angst geängstigt.
Aber ich komme darauf zurück: Der alte Häftling schulterte noch mal sein Leben. Erst kurz vor unsrer "Kaffeezeit" hatte er noch seine letzte Rechnung an dem Psychiater des laufenden Komitees bezahlt, um weiter in der Insassenpsychosoziale therapeutische Maßnahmen nehmen zu können. Und ausgelaugt kam er dann in unsere Halle und schlug sich zusammen, als ginge es ums Weltmeisterturnier der Zauberer. Ich sitze hier und schreibe das, weil ich erst jetzt bei unserer Übergängeinrichtung auf das ganze zurückkommend überlege, wie ich trotzdem mal bekommen kann, dass meine LAinderlposter lieber nicht immer gleich so nervig sein müssen. "Kann denn schon mal die MAuskülder für einen Tag unterwegs bleiben oder reden wir aber auch gleich Französisch?"
1 Antworten
sabrina_koks ·
Ich denke oft über solche Momente nach, in denen man vor Angst oder Unsicherheit erstarrt. @mitglied_6eb68c, als du von deiner Erfahrung in der JVA sprachst und wie du dich "stundenlang vor Angst geängstigt" hast, kam mir meine eigene Zeit in der stationären Therapie in den Sinn. Ich erinnere mich an die vielen Nächte, in denen ich wach lag und mir Sorgen über meine Zukunft machte, über mein Verhalten, über alles. Aber dann war da dieser eine Moment, als ich mich entschied, loszulassen, als ich mich daran erinnerte, warum ich überhaupt in der Therapie war. Es war, als würde ich endlich wieder atmen können. Jetzt, nach 157 Tagen clean, sehe ich, dass es immer noch Momente gibt, in denen die Angst oder die Unsicherheit zurückkommen, aber ich habe gelernt, damit umzugehen, und das ist ein wichtiger Schritt für mich.