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Benzo für die Nacht – jetzt Angst vor dem nächsten Morgen...
Also, ich sitz hier an meinem Schreibtisch in Würzburg, das Licht ist schon ein bisschen gedimmt und das Kopfkino läuft wieder auf Dauerschleife. Seit 22 Tagen bin ich clean – kein Alkohol mehr, kein Tinder‑Marathon, dafür viel zu viel Grübeln. Letzte Woche kam dann dieser eine Moment, wo ich einfach nicht mehr einschlafen konnte. Mein Herz schlug wie ein Bassdrum, und die Gedanken an die alte „Fuckboy‑Phase“ haben mich voll überrollt.
Ich hab dann aus Versehen ein altes Rezept von meiner Hausärztin rausgekramt: ein kleines Z‑Drug, das ich früher nur mal kurz nach einer stressigen Prüfungsphase genommen habe. Ich dachte mir, tja. und ein Mal kurz zum Durchschlafen,. und dann wieder weg. Hab’s genommen, und tatsächlich – nach ein paar Stunden war ich endlich im Land der Träume.
Jetzt sitz ich aber mit dem mulmigen Gefühl da, dass das vielleicht der Anfang von was Größerem sein könnte. Hab ich das jetzt schon ein bisschen abhängig gemacht? Und wie geht man step by step mit so einem „Einmal‑und‑weg“-Ding um, ohne gleich wieder in alte Muster zu fallen?
Ich will nicht wieder den Alkohol brauchen, weil ich das Gefühl brauche, gebraucht zu werden, aber das Ganze mit dem Schlaf ist jetzt echt ein neuer Trigger. Hat jemand von euch ähnliche Erfahrungen gemacht? Wie habt ihr das mit dem Benzo oder Z‑Drug gehandhabt, ohne wieder in die alte Spirale zu geraten? Bin für jede Idee dankbar, selbst wenn’s nur ein simpler Tipp ist, z.B. Tee oder so. 😔
P.S.: Ich weiß, das ist nicht das ultimative Heilmittel, aber ich brauch gerade einfach ein bisschen Input, sonst bleibt das Kopfkino noch länger dran.
