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Neu Beistand im schweren Moment — mit einem Tap ist jemand aus deinem Kreis in Echtzeit für dich da. Ihr atmet kurz zusammen durch. Peer-Beistand, kein Ersatz für den Notruf. Neu Der Brücken-Raum: Angehörige & Betroffene — lasst euch gute Momente da und stellt einander ehrliche Verständnis-Fragen statt Vorwürfe. Euer Fortschritt wird als Diagramm sichtbar. Aufgebaut auf systemischer Familientherapie (CRAFT).
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Euer gemeinsamer GartenJede Clean-Zeit lässt eine Pflanze wachsen — ihr wachst sichtbar zusammen.
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Öffentlich lesbarer Thread

Benzos nach dem Alkohol? Wie geht ihr mit dem Schlafproblem um?

Ich sitz hier an meinem Küchentisch, das Licht ist schon ein bisschen gedimmt und die Kaffeemaschine gluckert leise im Hintergrund. Seit knapp zwei Monaten bin ich trocken – 61 Tage ohne Tropfen, das fühlt sich an wie ein kleiner Sieg nach vier Jahrzehnten im Rausch. Die Sache ist die: seid ich das Bier und den Whisky weggelassen hab, kommt das nächtliche Aufwachen plötzlich viel stärker. Früher hat ein Whisky am Abend das alles erledigt, heute liegt ich da, das Herz hakt, die Gedanken drehen sich wie ein Karussell. Ein alter Hausarzt hat mir dann ein kleines Rezept für ein Benzodiazepin gegeben – ein Mittel, das ich früher nur aus der Ferne kannte, weil ich ja immer noch im Glas war. Jetzt nehme ich es nur noch, wenn ich überhaupt nicht einschlafen kann, und das hat mich zum Grübeln gebracht: Bin ich damit nicht nur von einer Sucht zur nächsten unterwegs? Ich habe versucht, die Dosis langsam zu reduzieren, aber jedes Mal, wenn ich das Gefühl habe, das ich es schafft, meldet sich das alte Verlangen nach Ruhe, und ich greife doch wieder zu. Habt ihr ähnliche Erfahrungen? Wie lange hat es bei euch gedauert, bis ihr das Medikament ganz weggelassen habt, und welche Alternativen haben euch geholfen, die Nacht zu überstehen, ohne dass das Verlangen nach einem Schluck oder einer Pille wieder aufkommt? Ich will... musste das grad einfach mal rauslassen.

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