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Dieses ständige Gefühl, nie gut genug zu sein
Hey Leute,
ich weiß gar nicht, ob das hier so richtig reinpasst, aber irgendwie muss ich das mal loswerden. Ich bin jetzt seit ein paar Wochen wieder mehr im Gym unterwegs, versuch mich halt irgendwie abzulenken und wieder ein bisschen Struktur in mein Leben zu kriegen. Seit ich mich von ihm getrennt habe, ist das ja alles ein ziemilches Chaos. Aber jedes Mal, wenn ich da bin, dieses ständige Gefühl... ich weiß nicht, wie ich es beschreiben soll.
Man sieht die ganzen Leute, die da pumpen, die richtig krass definiert sind, die Gewichte stemmen, da denk ich mir nur, wow. Und dann steh ich da mit meinen Sachen, die irgendwie nicht mehr passen, weil ich in den letzten Jahren einfach so viel abgenommen habe, und fühl mich einfach nur klein. Klein und irgendwie... nicht gut genug.
Ich hab mich da früher immer wohlgefühlt, das war mein Ausgleich, mein Safe Space. Aber jetzt? Ich hab das Gefühl, alle starren mich an und denken sich: "Was macht die denn hier?" Oder schlimmer noch, sie vergleichen mich mit den anderen und ich bin halt einfach nicht auf dem Level. Ich hab das ja früher auch ein bisschen gemacht, als wir zusammen waren, er hat mir da ja auch immer viel erzählt, so von Trainingsplänen und so. Aber jetzt, wo ich alleine bin, fühlt sich alles so viel schwerer an.
Ich hab diese eine Hantel, die ich früher locker gehoben hab und jetzt krieg ich die kaum noch hoch. Das ist so frustrierend. Ist das normal, dass man nach so einer Zeit, nach diesem ganzen emotionalen Stress, einfach körperlich so abgebaut hat? Oder bin ich einfach nur zu sehr in meinem Kopf drin? Ich will das ja, ich will wieder stark sein, auch für mich, aber dieser innere Kritiker ist manchmal echt laut. Hat jemand von euch vielleicht auch mal so Phasen durchgemacht, wo ihr euch einfach im Gym verloren gefühlt habt? Bin für jeden Tipp dankbar.
