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Trauma-Test: Wirkt ein belastendes Erlebnis noch nach?

Fünf Ja/Nein-Fragen zu deinem letzten Monat. Du musst nichts über das Erlebnis selbst erzählen. Du bestimmst das Tempo.

  • 📝 5 Fragen · ca. 1 Min.
  • 🔒 Antworten bleiben auf deinem Gerät
  • ⚡ Sofort ausgewertet

Wenn du gerade an Suizid denkst oder in akuter Gefahr bist: nicht warten — 112 oder TelefonSeelsorge 0800 111 0 111 (kostenfrei, rund um die Uhr).

Was der PC-PTSD-5 misst

Der PC-PTSD-5 wurde vom US National Center for PTSD entwickelt. Arztpraxen nutzen ihn, um Hinweise auf eine Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) zu finden.

Er fragt nicht nach Einzelheiten deines Erlebnisses, sondern nur nach fünf typischen Folgen im letzten Monat: belastende Erinnerungen oder Albträume, Vermeiden, ständige Wachsamkeit, sich taub oder abgetrennt fühlen und Schuldgefühle.

So wird ausgewertet

Jedes „Ja" zählt einen Punkt, zusammen also 0 bis 5.

PunkteEinordnung
0–2Kein deutlicher Hinweis auf Traumafolgen
3–5Hinweis auf mögliche Traumafolgen

PC-PTSD-5 ist ein Screening, KEINE Diagnose. Ab 3 „Ja" lohnt sich ein Gespräch mit Trauma-erfahrenen Fachleuten (Traumatherapie, Hausarzt, Psychotherapie). Trauma und Sucht hängen oft zusammen — beides lässt sich behandeln. Wenn es dir gerade sehr schlecht geht: TelefonSeelsorge 0800 111 0 111 (kostenfrei, 24/7) oder 112.

Was das Ergebnis bedeutet – und was nicht

Ein Selbsttest ersetzt keine Diagnose. Er zeigt dir, ob es sich lohnt, genauer hinzuschauen, und mit wem du darüber sprechen kannst. Auch ein unauffälliges Ergebnis heißt nicht, dass du dir keine Hilfe holen darfst, wenn es dir nicht gut geht.

Deine Antworten werden nur in deinem Browser ausgewertet und gespeichert, nicht auf unserem Server. Löschen kannst du sie jederzeit im Verlauf.

Alle 5 Fragen ansehen
  1. Hattest du im letzten Monat Albträume von einem belastenden Erlebnis oder musstest daran denken, obwohl du es nicht wolltest?
  2. Hast du dir große Mühe gegeben, NICHT daran zu denken, oder Situationen gemieden, die dich daran erinnern?
  3. Warst du ständig auf der Hut, wachsam oder leicht schreckhaft?
  4. Hast du dich taub oder abgetrennt von Menschen, Aktivitäten oder deiner Umgebung gefühlt?
  5. Hast du dich schuldig gefühlt oder konntest nicht aufhören, dir selbst oder anderen Vorwürfe zu machen?

Antwortmöglichkeiten: Nein · Ja

Häufige Fragen

Was bedeutet es, wenn ich drei oder mehr Fragen mit Ja beantworte?

Dann gibt es einen Hinweis auf mögliche Traumafolgen. Das ist keine Diagnose. Ein Gespräch mit traumaerfahrenen Fachleuten, zum Beispiel in einer Psychotherapie, kann klären, was dahintersteckt.

Muss ich erzählen, was passiert ist?

Nein. Der Test fragt nur nach den Folgen, nicht nach dem Erlebnis selbst. Deine Antworten bleiben auf deinem Gerät.

Was haben Trauma und Sucht miteinander zu tun?

Viele Menschen mit Suchtproblemen haben belastende Erlebnisse hinter sich. Substanzen dämpfen Erinnerungen und Anspannung, oft für einen hohen Preis. Traumafolgen und Sucht lassen sich gemeinsam behandeln.

Herkunft: Prins A et al., J Gen Intern Med 2016 (PC-PTSD-5) · PC-PTSD-5 (Prins u. a. 2016), US National Center for PTSD, gemeinfrei.

Selbst-Checks in der Community

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Deine Ergebnisse von hier kannst du übernehmen. Dazu kommen weitere Checks und der Hintergrund-Kompass, der zeigt, was hinter dem Konsum stecken kann.

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